„Leben bei den Indianern“

Jeder sollte in seinem Leben einmal im Tipi übernachtet haben, einmal im Lagerfeuer selbst sein Essen zubereitet haben, ….. könnt Ihr das auf Eurer Liste schon abhaken?

Gut, um bei der Wahrheit zu bleiben, das Tipi hatte 4*-Hotel-Ausstattung, ein TV-Gerät im unteren Wohnbereich und ein großzügiges Badezimmer, da jedes der 12 Tipis aber für sich alleine im Tipi-Dorf steht, fühlt man sich trotzdem besonders, wenn man sich mit dem Häuptling zurückzieht.

Das Schlafgemach erreicht man über eine Holztreppe im Obergeschoss und besonders für mich ist es eine Herausforderung, ohne TV-Berieselung schlafen zu gehen, aber so soll es sein, tut einfach der Seele gut.

Mein Essen hab ich mir auch nicht selbst auf offener Flamme zubereitet, dies hat Chef Hubert perfekt für mich übernommen (in der Resortküche), dazu später. 2 Gläser Wein am Lagerfeuer mussten trotzdem sein. Einfach romantisch ….

Dass ich perfekt ausgeruht mit dem Sonnenaufgang aufgewacht bin, habe ich dem riesigen Traumfänger zu verdanken, der mir für diese zwei Nächte alle bösen Träume abgeschmettert hat. Wer daran glaubt, dem hilft`s, ansonsten ist er einfach eine wunderschöne Dekoration.

Romana Pasca – charmante Assistentin der Geschäftsführerin

„Volles Programm“

Ausgeruht zu sein ist wichtig, denn es gibt jetzt viel zu tun …..

Ich verrate Euch jetzt nicht, wie viele Versuche notwendig waren, dieses Resultat beim Bogenschießen zu erzielen. Ja – es war mein erstes Mal, aber ein kleines Talent schlummert doch in mir 😉 Mein Mann hat mich aber wirklich schwer beeindruckt, hat getroffen wie Robin Hood, der muss wohl heimlich trainieren …

Mehr als 25 Spielstationen gibt es im Ikuna Erlebnispark, für viele war ich dann doch schon zu alt, doch manche habe ich wirklich genossen, man muss sich auf die Natur einlassen, sich gedanklich in einen Western versetzen. Besonders lehrreich waren die geimpften Baumstämme, es dauert aber noch eine gewisse Zeit, bis die Pilze geerntet werden können.

Ich weiß nicht, für wie wichtig der Medizinmann meine Verpflegung hält, aber Chef Hubert hat alles gegeben.

Es ist einfach faszinierend, Chef Hubert zu lauschen, wenn er seine Philosophie des Kochens, insbesondere die Wertigkeit der regionalen Bio-Produkte darstellt. (Besonders interessant für mich war auch seine Geschichte zu seinem Aufenthalt in Norwegen als Restaurantbesitzer.) Serviert werden dann nationale Gerichte mit dem besonderen Touch, kein Firlefanz, einfach Genuss pur, auch dem Bio-Bier konnte ich sehr viel abgewinnen.

Eine ganz besondere Auszeichnung hat die Resortküche erhalten – „Die grüne Haube“ – was genau dies bedeutet, erklärt Euch unter anderem Romana Pasca im Video.

Auch Indianer müssen weiterziehen. Zum Ein- und Ausladen darf man mit dem Auto ins Tipi-Dorf, ansonsten nur zu Fuß oder auf dem Pferd. Es war ein besonderer Aufenthalt, ein wirklicher Kontrast zum „Gewohnten“. Der Adler ist übrigens mit geflogen und kreist noch heute über unseren Köpfen …..

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